Seit über 40 Jahren sorgt die KEW für zuverlässige Energie- und Wasserversorgung

 

 

Am 01.01.1970 wurde die KEW Kommunale Energie- und Wasserversorgung AG aus der Taufe gehoben. Die Grundsätze der Gründungsväter, die Daseinsvorsorge für die Menschen in der Region in sicheren und kommunalen Händen zu halten, ist bei der KEW bis heute gewährleistet.

2012

Seit dem 29.06.2012 ist die KEW gemeinsam mit weiteren saarländischen Stadtwerken mit insgesamt 15,33 % an dem Regionalversorger VSE beteiligt. Die Beteiligung der saarländischen Stadtwerke wird über die gemeinsame Kommunale Beteiligungsgesellschaft Saar mbH (KBS) gehalten. KBS hat den Firmensitz in Neunkirchen; KEW ist mit 24,5 % größter Anteilseigner. Damit hält die KEW über die KBS rund 3,76 % an der VSE.

2012

Am 24.05.2012 beschließt der Gemeinderat in Kirkel, die Gaskonzession an die GWK Gemeindewerke Kirkel - an denen die KEW mit 30 % beteiligt ist - zu geben.

2009

Die KEW erhöht ihre Beteiligung an der WVO Wasserversorgung-Ostsaar GmbH von 11,24 % auf 15,66 % durch die Übernahme von Anteilen der Kreisstadt Neunkirchen. Die WVO beliefert im Gebiet der KEW (Neunkirchen, Schiffweiler und Spiesen-Elversberg) die Ortsteile Heiligenwald & Stennweiler und Hangard & Münchwies mit Wasser.

2001

Im Zuge der Liberalisierung der Energiemärkte erwirbt die KEW 7,7 % der Aktien der 1999 neu gegründeten energis. Im Gegenzug erhält die energis/VSE weitere 18,55 % KEW-Aktien, damit ergibt sich folgendes Aktionärsbild:

 

  • Stadt Neunkirchen 50,02 %
  • Gemeinde Spiesen-Elversberg 12,51 %
  • Gemeinde Schiffweiler 8,92 %
  • energis 28,55 %

1997

Die KEW beteiligt sich zunächst mit 10 % an den Gemeindewerke Kirkel GmbH (GWK), welche zum 01.07.1997 durch Ausgliederung des Eigenbetriebes der Gemeinde Kirkel ihre Tätigkeit aufgenommen hat. 2002 wird die Beteiligung der KEW an den Gemeindewerken Kirkel auf 30 % erhöht. Die KEW übernimmt die Geschäftsbesorgung für die GWK.

1994

Die FVN Fernwärmeversorgung Neunkirchen wird 1994 von KEW und der ehemaligen Saarberg Fernwärme SFW (heute evonik) zur Nutzung der Abwärme aus der Müllerbrennungsanlage Neunkirchen gemeinsam gegründet.

1993

Die KEW und VSE gründen gemeinsam die KEN Kommunale Entsorgung Neunkirchen als Tochtergesellschaft, um im Aufgabenfeld der Abwasserentsorgung neue Geschäftsfelder zu erschließen.

1992

Im Jahr 1992 übernimmt die KEW die Stromversorgung für weitere Ortsteile der Stadt Neunkirchen von der VSE AG. Im Zuge dieser Netzübernahme erhält die VSE Anteile an der KEW:

 

  • Stadt Neunkirchen 63,00 %
  • Gemeinde Spiesen-Elversberg 15,76 %
  • Gemeinde Schiffweiler 11,24 %
  • VSE AG 10,00 %

1986

Im Jahr 1986 hat die Gemeinde Schiffweiler die Gasversorgung Schiffweiler in die KEW eingebracht, so dass die Anteile sich neu aufteilten:

 

  • Stadt Neunkirchen 70,00 %
  • Gemeinde Spiesen-Elversberg 17,51 %
  • Gemeinde Schiffweiler 12,49 %

1974

Die Gebiets- und Verwaltungsreform brachte bei den Anteilseignern einige Veränderungen. So gingen die Anteile auf die Gemeinden Spiesen-Elversberg und Schiffweiler über und die ehm. Gemeindewerke Wiebelskirchen wurde 1975 von der Stadt Neunkirchen in die KEW eingebracht.

1970

Im Jahr 1970 wird durch die Gemeinden Spiesen und die Gemeinde Elversberg der Zweckverband Spiesen/Elversberg und im gleichen Jahr von der Gemeinde Landsweiler-Reden die Gemeindewerke Landsweiler-Reden in die Stadtwerke Neunkirchen AG eingebracht. Mit Beschluss der Hauptversammlung der Stadtwerke Neunkirchen AG wurde ab dem 01.01.1970 in "KEW Kommunale Energie und Wasserversorgung AG" umfirmiert. Aktionäre der KEW sind:

 

  • Stadt Neunkirchen 76,82 %
  • Gemeinde Elversberg 10,80 %
  • Gemeinde Spiesen 8,41 %
  • Gemeinde Landsweiler-Reden 3,97 %

1964

Die Stadtwerke Neunkirchen werden in die Rechtsform einer Aktiengesellschaft überführt. Die Stadt Neunkirchen hält 100 % der Aktien.

1939

Die einzelnen Versorgungsbetriebe für Strom, Gas und Wasser der Stadt Neunkirchen wurden 1939 zu den Stadtwerken Neunkirchen Saar zusammengefasst.

1917-1937

In den Jahren 1917 bis 1937 wurden die Orte Wellesweiler (1917), Kohlhof und Ludwigsthal (1923), Sinnerthal und Wiebelskirchen (1926), Nieder-Neunkirchen (1927), Dechen-Heinitz (1929) und Haus Furpach (1937) an die Elektrizitätsversorgung angeschlossen. Im Jahr 1925 wurde aus dem bis dahin gemeinsam agierenden Straßenbahn und Elektrizitätswerk das Städtische Elektrizitätswerk Neunkirchen. Die Gemeinden Schiffweiler, Heiligenwald und Landsweiler wurden 1923/24 durch Dritte an die Elektrizitätsversorgung angeschlossen.

1911

Übernahme des 1863 gegründeten privaten Gaswerkes durch die Gemeinde Neunkirchen - Städtisches Gaswerk.

1907

Im Zusammenhang mit dem Bau des Straßenbahnnetzes erfolgte im Jahre 1907 die Gründung der Straßenbahn und Elektrizitätswerk Neunkirchen Saar. Die elektrische Licht- und Kraftversorgungsanlage in der Norduferstraße in Neunkirchen versorgte ab April 1907 die ersten Kunden. Die Idee zur Einführung des elektrischen Lichts wurde erstmals in einer Kommission - die 1905 gegründet wurde - erörtert. Hintergrund war, dass die Glühbirne in Berlin und Hamburg 1895 eingeführt wurde.

1900/1902

In den Gemeinden Schiffweiler, Wiebelskirchen, Spiesen und Elversberg werden die kommunalen Gaswerke gegründet.

1877

Das Wasserwerk Wellesweiler und das 8.750 m lange Ortsnetzt wurden am 01.04.1877 zur Versorgung von Neunkirchen in Betrieb genommen. Damit wurde die seit 1846 bestehende Versorgung aus Laufbrunnen (Fischkasten, Steinbrunnen und Hakenbrunnen) abgelöst.